An Heuchelei kaum noch zu überbieten…

Man reibt sich die Augen und möchte kaum glauben, was man da liest.

“Die Fähigkeit einer jeden Gesellschaft, sich über die eigene Geschichte zu verständigen, ist ein hohes Gut. Wenn fundierte Forschungsergebnisse nicht im wissenschaftlichen oder öffentlichen Diskurs verhandelt werden, sondern vor Gericht landen, ist schon damit ein großer Schaden entstanden. Wir sehen das damit verbundene erhebliche Einschüchterungspotential und die Politisierung der Geschichtsforschung mit großer Sorge, die nicht nur die Forschung substanziell gefährdet, sondern auch die Selbstverständigung der Gesellschaft über die Geschichte, die ein basaler Teil des gesellschaftlichen Zusammenhalts ist.”

Diese Sätze stammen nicht etwa von einem der vielen politisch verfolgten Revisionisten in der BRD, sondern vom Historikerverband.

Seit Jahrzehnten läuft die BRD-Justiz Sturm gegen jede wissenschaftliche Forschung, wenn es um die “Heilige Kuh” – den Holocaust geht. Wer sich weigert, sich den öffentlich verhängten Glaubensvorschriften zu unterwerfen, wird in den Kerker geworfen, mit Berufsverbot belegt oder unter Strafandrohungen gezwungen, seine Publikationen vom Markt zu nehmen.
Wer auch nur Fragen zum Thema stellt, wird wie ein Schwerverbrecher behandelt und landet selbst 90jährig noch im Kerker.

Es verwunderte schon, daß am 31.01.21 die Wiener Zeitung verlautbarte, daß:

“Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat am Sonntag Sorge wegen eines Verfahrens gegen zwei Holocaust-Forscher in Polen geäußert. […]

Yad Vashem bekräftigte die Position, ‘dass jeder Versuch, akademischem und öffentlichem Diskurs durch politischen oder juristischen Druck Grenzen zu setzen, inakzeptabel ist’. Es handle sich um ‘eine schwerwiegende Attacke auf freie und offene Forschung’ “.

… nun also sogar ein BRD-Historikerverband und der SPIEGEL.

“Der deutsche Historikerverband warnt vor ‘enormem Einschüchterungspotenzial’ “.

Wenn in Polen zwei Autoren, die – selbstredend – dem heiligen Holocaust zwar huldigen, dabei aber einer Jüdin “auf die Füße treten” weil diese ihren Großvater beleidigt sieht, dann fährt man international große Geschütze auf.

Wir dürfen gespannt sein, wie BRD-Juristen mit solchen öffentlichen Verlautbarungen umgehen, wenn wir sie in den laufenden Prozessen damit konfrontieren.
Vermutlich werden sie es genau so abtun wie sie alle anderen vorgebrachten Argumente für nichtig erklären. Es wird jedoch immer schwieriger für sie, dabei das Gesicht zu wahren, denn noch offenkundiger kann man sich der Heuchelei nicht selbst bezichtigen.